VC SFG Olpe

SFG 1 gewinnt Vereinsderby gg. SFG 2 denkbar knapp

Es wurde Zeit, dass die Oberliga wieder ihren Spielbetrieb aufnahm. Bereits deutlich vor Spielbeginn waren schon viele Volleyball-Fans in der Halle – man wollte ja einen der begehrten Sitzplätze ergattern. Und sie wurden nicht enttäuscht, denn beide Mannschaften vom VC SFG Olpe lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe.

Doch was das 3:0 (25:21,28:26,28:26) für die Erste wert ist, wie die Leistung beider hochmotivierten Teams zu bewerten ist – das werden erst die nächsten Spieltage zeigen. Zumindest war es gute Unterhaltung zur besten Sendezeit, für die „Team Jürgens“ (die Erste) und das „Team Shafet“ (die Zweite) sorgten.

Wenn auch ein Duell innerhalb der SFG-Familie nicht die atmosphärische Spannung enthielt – die übliche permanente Anfeuerung „SFG, SFG“ fehlte schon – so war doch der Spielverlauf, der aufhorchen ließ. Favorisiert waren schon die Mädels von Michael Jürgens, doch die Truppe von SFG-2-Trainer Masoud Shafet waren von solchen Vorgaben keineswegs beeindruckt.

Kaum war die Partie im Gange, schon führte „Zwei“ deutlich mit 8:1. Und erst bei 16:16 kam die Erste endgültig ran und drehte den Satz noch mit 25:21. Alles schien seinen normalen Gang zu nehmen. Aber es sprach für die Moral der Zweiten um Mannschaftsführerin Julia Demmerling, dass die den Rückschlag wegsteckten, konnten aber im zweiten Durchgang zwei Satzbälle zum Ausgleich nicht nutzen – 26:28.

Fast ein Spiegelbild vom zweiten Satz auch der dritte. 18:12 und 24:19 führten die körperlich unterlegenen Mädels von Masoud Shafet, konnten aber erneut ihre Chancen zum Satzanschluss nicht nutzen und standen nach dem neuerlichen 26:28 mit leeren Händen da. „Ich sehe das Ergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, resümierte Michael Jürgens, „ich war vor dem Spiel schon sehr angespannt, bin aber insgesamt zufrieden.“

Aus Sicht von SFG-2-Coach Masoud Shafeh sprachen schon im Vorfeld zwei Fakten gegen seine Truppe: die Erfahrung und die Größenverhältnisse. „Sie haben taktisch viel umgesetzt, woran wir gearbeitet haben“, begann der gebürtige Iraner seine Analyse. „Ich bin mit der Annahme zu siebzig Prozent zufrieden, die Aufschläge waren okay.“ Sein Fazit fiel insgesamt sehr positiv aus und er bescheinigte Sabrina Küppers viel „Spielintelligenz“.

War der Kader der SFG-2-Kader mit zwölf Spielerinnen voll ausgeschöpft, so konnte Michael Jürgens nur neun Spielerinnen aufbieten. „Mir fehlten Wechselmöglichkeiten, da Katharina Fink und Maria Burghaus nicht zur Verfügung standen,“ so Jürgens und musste auch noch auf den Einatz von Zuspielerin Alina Schulzki warten, die an den beiden ersten Spieltagen noch bei SFG 3 gebunden ist.

 

Kader

SFG-2: Ann-Sophie Alfes, Julia Demmerling, Antonia Häner, Jana Hermes, Natscha Kempf-Dornseifer, Anna Lena Knoll, Sabrina Küppers, Hannah Neu, Nina Schmitz, Linnea Schneider, Anna Schrage, Evelyne Soemer.

SFG-1: ;Kristin Bürger, Friederike Imhäuser, Daria Knorn, Lea Kühr, Claudia Radeke, Annika Seidel, Clara Strunk, Lea Uebach, Clara Wübbeke.

 

Novum in der Oberliga-Tabelle

Der VTV Freier Grund beginnt die Saison mit „minus sechs Punkten“. Grund: Nichterfüllung von Schiedsrichter-Pflichten. Nur einen Punkt konnten die Salchendorfer-Frauen im Heimspiel gegen die SG Bottrop/Borbeck beim 2:3 wettmachen – und am kommenden Samstag müssen sie gegen SFG 1 in Olpe antreten.

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