VC SFG Olpe

Aus der Presse: Spieltag 12./13.11.22

Außer Spesen nix gewesen? Diese Floskel zu benutzen, um die die beiden Spiele der Ober- und Verbandsliga-Volleyballerinnen des VC SFG Olpe zu charakterisieren, wäre nicht gerecht, würde die Leistung herabsetzen.

Doch während in Köln die Damen von Trainer Michael Jürgens beim 2:3 (22:25,25:23,25:22,18:25,18:20) gegen KT 43 wenigstens noch einen Punkt für die Tabelle mit nach Hause nehmen konnten, standen die Verbandsliga-Damen von Rike Imhäuser beim 1:3 (24:26,25:20,25:16,25:23) in Hürth komplett mit leeren Händen da. Die Tabellen lügen nicht: Sowohl SFG 1 wie auch SFG 2 stehen auf dem Relegationsplatz. In den verbleibenden drei Spieltagen bis Weihnachten müssen Punkte her, doch der Optimismus bleibt. In beiden Mannschaften ist ein Aufwärtstrend erkennbar.

SFG 1

Es zieht sich fast wie ein roter Faden durch die Saison, ein Manko ist die meist beruflich- oder krankheitsbedingt unzureichende Trainingsbeteiligung. „Mit viel Schwung sind wir letzte Woche ins Training gegangen, wollten unser Spieltempo erhöhen“, so Michael Jürgens, „aber wir können das im Trainingsspiel nicht durchführen. Da dauert es dann oft zu lange, um sich im Spiel abtzustimmen.“

Da für Jürgens auch wieder die Annahme ein Hauptproblem war, gab es auch Schwächephasen, die zu schnellen Punkten für den Gegner führten. Ebenso waren personell die Möglichkeiten gegen die routinierten Kölnerinnen begrenzt. Eva van Vianen war verletzt Katharina Fink und Maria Burghaus traten angeschlagen an. Insgesamt trug die Inkonstanz nicht gerade zum Selbstbewusstsein bei.

Und so stellte sich der SFG-Trainer auch vor seine Mannschaft: „Ich bin insgesamt nicht unzufrieden, vor allem die beiden letzten Sätze waren richtig gut.“ Das 25:18 im vierten Durchgang spricht für sich, und der hart umkämpfte, wenn auch verlorene Tie-Break zog sich bis zum 18:20 in die Länge. „In dieser entscheidenden Phase haben wir durch unnötige Eigenfehler, aber auch fragwürdige Entscheidungen gegen uns wenigstens sechs Punkte ohne Zutun des Gegners hinnehmen müssen. Ich hoffe, dass sich die Situation bessert, wenn vollzähliges Training möglich ist.“

Kader: Annica Seidel, Victoria Popov, Caro Mermsen, Clara Strunk, Daria Knorn, Kristin Bürger, Lea Uebac, Katharina Fink, Maria Burghaus, Helen Schneider und Jana Hermes (Libera).

SFG 2

Es sollte nicht sein für die Truppe von Rike Imhäuser. Nur acht Spielerinnen standen der engagierten Trainerin zur Verfügung, und doch konnte SFG sich zunächst Respekt verschaffen. Druckvolle Aufschläge im ersten Durchgang führten zu einer sicher erscheinenden Führung, die aber beim dann doch knappen 25:23 noch in Gefahr geriet. Danach kippte die Begegnung. „Der Gegner wurde stabiler und wir konnten nicht mehr an die Leistung des ersten Satzes anknüpfen“, so Imhäuser. Bezeichnend schließlich der vierte Satz, in dem die Gäste bis 23:20 lange geführt hatten.

„Aber nach einem Doppelwechsel des Gegners kam eine starke Aufschlägerin zur Angabe, die uns vollkommen aus dem Rhythmus brachte.“ Es war das Ende zum 1:3 – und sehr ärgerlich. „Einen Tabellenpunkt hätten wir auf jeden Fall verdient. Aber man sieht sich immer zweimal in der Saison und im Rückspiel haben wir eine Rechnung offen.“ Kader: Aleyna Konal, Jana Kraft, Nina Kebbekus, Katharina Engel, Maren Kliche, Katharina Sander, Sabrina Küppers.

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