09 Oktober 2026
OLPE. Im zweiten Heimspiel der noch jungen Drittligasaison wurden die Olper Volleyballerinnen von dem sehr stark aufspielenden Regionalliga-Aufsteiger aus Münster beinahe überrollt. In den ersten beiden Sätzen sah es nach einer schnellen Niederlage für die SFG Damen aus (7:25, 14:25), bevor sie sich im dritten Satz unter lautstarken Jubelrufen der anwesenden Fans noch einmal zurück kämpfen und diesen Durchgang dann auch 25:20 für sich entscheiden konnten.
Am Ende mussten sich die Sauerländerinnen aber doch dem gut eingespielten Team von Saxonia Münster geschlagen geben, die auch den vierten Satz mit 25:13 souverän für sich entscheiden konnten und so nach einem 3:1 Sieg, die drei wohl verdienten Punkte mit nach Münster nahmen.
Insgesamt übten die Gäste viel Druck aus, besonders im Aufschlag, wohingegen die heimischen Volleyballerinnen hier erneut nicht so gut ins Spiel kamen. Auch der Olper Trainer Hans Gerke sah dort eine Schwachstelle: „Wenn wir unter Druck Aufschlagen, machen wir noch zu viele Fehler. Und wir haben sicherlich noch andere Baustellen, aber wir müssen uns auch einfach viel viel mehr noch einspielen und homogener werden. Aber das ist auch nicht verboten, wenn so viele Neue im Team sind.“ Damit nimmt er Bezug auch den vermeintlich äußerst dünnen Kader, den er in der Vorbereitung zur Verfügung hatte. Zwar konnte das Team im Laufe der letzten Wochen kurzfristig noch neue Spielerinnen dazu gewinnen, aber der jüngste Neuzugang, Außenangreiferin Prisca Leifhelm, trainiert erst seit kurzem mit der Mannschaft und absolvierte am Samstag ihr erstes Spiel im SFG-Trikot. Bereits letzte Woche mit dabei war Isabel Braun. Die Diagonalspielerin stieß auch erst kurz vor Saisonbeginn zur Mannschaft. Und obwohl beide Spielerinnen erst so frisch dabei sind, haben sie sich schon enorm gut in im Team eingefunden und zeigten auf dem Feld eine sehr solide Leistung.
Zuspielerin Antonia Häner, die am Ende vom Trainer aus Münster zum MVP gekürt wurde, beschreibt das Spiel so: „Gegen die Aufsteigermannschaft standen wir vor einigen neuen Herausforderungen, konnten im Angriff aber immer wieder gute Akzente setzen und möchten hierbei noch mehr Konstanz in unser Spiel bringen. Dennoch konnten wir insgesamt viele positive Erfahrungen mitnehmen und wollten weiter als Team zusammenwachsen.“
Bereits am kommenden Wochenende geht’s weiter für die Volleyballerinnen vom Biggesee. Da steht eine der weitesten Fahrten der Saison an, nämlich ins niedersächsische Emlichheim. Der Gegner, den die Olperinnen schon aus der vorherigen Saison kennen, konnte, genau wie die SFG-Damen, bisher noch keine Tabellenpunkte auf seinem Konto verbuchen.
Kader SFG1: Victoria Popov, Kristin Bürger, Antonia Häner, Mira Naber, Claudia Müller, Anna-Lena Knoll, Melanie Schäfer, Sabrina Küppers, Sylvia Urbaniak, Ida Schneider, Prisca Leifhelm, Isabel Braun, Fiona Herder